Willkommen in Kindsbach

Ortsbürgermeister Knut Böhlke Sprechzeiten: Dienstag:17.30-18.30 Uhr und nach Vereinbarung Telefon: Gemeindebüro: 06371 - 2405 privat: 06371-64181

B E G R Ü ß U N G 

Schön, dass Sie sich über unsere Gemeinde informieren wollen. Kindsbach liegt im Herzen der Westpfalz direkt im Pfälzer Wald.
Die Gemeinde hat rund 2600 Einwohner,die sich in zahlreichen Vereinen engagieren.Viele Sehenswürdigkeiten machen einen Besuch lohnenswert. Im Naherholungsgebiet Bärenloch lädt ein idyllischer Badeweiher mit hervorragender Wasserqualität zum Schwimmen und Erholen ein. Ein origineller Kinderspielplatz, Liegewiesen und eine gemütliche Gastronomie direkt am Wasser ergänzen das attraktive Ausflugsziel.Wanderwege rund um Kindsbach ermöglichen romantische Stunden, verbunden mit der Besichtungung naturhistorischer Sehenswürdigkeiten. So ist ein Spaziergang zum Heidenfelsen, einer keltischen Kultstätte, und weiter zur Burg Nanstein in Landstuhl besonders zu empfehlen. Aber auch die anderen Wege rund um Kindsbach sind sehr reizvoll direkt am Jacobspilgerweg gelegen, eignet sich Kindsbach auch als Ausgangspunkt oder Etappenziel für wandernde Pilger.Ein neuer Nordic-Walking-Parcours bietet unterschiedliche Streckenprofile.
Auch mit dem Fahrrad ist Kindsbach gut zu erreichen. Der Sickinger Mühlenradweg führt durch die Westpfälzer Moorniederung am östlichen Ortsteil vorbei. Der Silbersee liegt direkt an dieser Strecke und ein gutbürgerliches Gasthaus bietet Speisen, Getränke und einen kostenlosen Blick auf See und Dorf. Ebenso lohnt sich ein Besuch im Ort selbst: Sehenswert sind u.a. die beiden Kirchen, die " Weinende Mutter Gottes von Pötsch" in der katholischen Kirche, das Hörnchenkreuz und die drei Brunnen.Mehrere Gaststätten und Restaurants sorgen für das leiblische Wohl. Ein Hotel, eine Pension und zahlreiche Ferienwohnungen bieten gepflegte Übernachtungsmöglichkeiten. Das Gemeindeleben ist geprägt von vielen Vereine die für ein sehr vielseitiges sportliches und kulturelles Angebot sorgen. Die zahlreichen Vereinsfeste bringen eine entspannte Atmosphäre in den Ort, die auch Besucher von außerhalb begeistert. Mit einer Grundschule, einer Kindertagestätte , einem Mittagstisch für Schüller und Senioren, einem Jugendtreff, zwei Ärzte, einer Apotheke, zwei Bankfilialen und mehreren Geschäften hat Kindsbach eine vorbildliche Infrastuktur, die die Belange aller Generationen berücksichtigt.
Die zentrale Lage mit S-Bahnanschluss bietet zudem eine schnelle Verbindung nach Saarbrücken, Homburg, Landstuhl, Kaiserslautern und die Rhein-Neckar Region. Im Gewerbegebiet am Ortsrand befinden sich zahlreiche Firmen, die für Arbeitsplätze in Kindsbach sorgen. Ich könnte noch viele weitere Aspekte aufzählen, die für einen Besuch in Kindsbach sprechen. Die Homepage gibt Ihnen hierzu zahlreiche Hinweise und Informationen. Das Beste an Kindsbach sind allerdings die offenen und freundlichen Menschen, die hier leben.
Überzeugen Sie sich doch einfach selbst.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

Ihr Knut Böhlke
( Ortsbürgermeister)


Wappen und Beschreibung Von Rot und Schwarz geteilt, oben eine goldene Königskrone, unten fünf silberne Bollen (Kugeln) 2:1:2. Die älteste Erwähnung von Kindsbach lautet Königsbach (Kunigesbach) 1265. So erhielt der ursprünglich im Reichsland gelegene Ort eine Krone als redende Figur. Das Sickinger Wappen in der unteren Hälfte zeigt an, dass Kindsbach zum Sickinger Großgericht der Herrschaft Landstuhl gehörte.

D I E   K I N D S B A C H E R   G E S C H I C H T E 

Auszug; Quelle: Heimatbuch der Ortsgemeinde Kindsbach S. 11 ff - Autor Klemens Ranker

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Kindsbach am 29.August 1265. Die nur noch als Kopie erhaltene Urkunde hat etwa folgenden Inhalt:

Wirich, Herr von Dhaun, bestimmt letztwillig, mit Zustimmung seiner Altmutter Gude und seiner Frau Kunigunde, dass dem Deutsch-Orden zu Einsiedel für immer das Recht zustehen soll, sein im genannten Hause gezogenes Vieh und seine Wälder, Wasser und Weide zu betreiben und schenkt dem Orden eine Hofstatt bei dem Dorfe Kunigesbach = Königsbach zur Erbauung einer Mühle und eines Viehhofes. Dafür solle er, sein Vater Eberhard, Herr von Stein, seine Mutter Cylna, sein Altvater Wirich von Dhaun, dessen Frau und seine Altmutter Gunda des Gebetes des ganzen Orden teilhaftig werden und der Orden nach seinem Tode für ihn und seine genannten Voreltern einen Jahrestag halten. Auf St. Johanni Enthauptung 1265.

Die Mühle wird später nie genannt und ist wohl nie erbaut worden. Doch dürfte Kindsbach etwas 200 Jahre älter sein. Orte, deren Namen auf „-bach“ enden, sind vermutlich im 9.-12. Jahrhundert entstanden. Ausschlaggebend für den Standort waren wohl das aus dem Bärenloch fließende Bächlein und die uralte zwischen Bruch und Sickinger Höhe führende Straße.

Unsere Westpfalz rückte in den Mittelpunkt des Interesses unter den Staufern. Kaiser Friedrich I. Barbarossa ließ in Kaiserslautern eine Kaiserpfalz errichten, in der er sich im Jahre 1158 längere Zeit aufhielt. Zum Schutze der Kaiserpfalz wurden um 1160 mehrere Burgen angelegt, wozu auch der Nan(n)stein gehörte. Damit war der Bezugspunkt für die künftige Geschichte Kindsbachs geschaffen. Mitte des 13. Jahrhunderts kam die Herrschaft Nan(n)stein als Reichslehen an Wirich von Dhaun zu Oberstein, dessen Sohn Wirich die eingangs erwähnte Urkunde verfasste.

Kindsbach gehörte Ausgangs des 15. Jahrhunderts zum Sickinger Großgericht der Herrschaft Landstuhl. Der bekannteste Vertreter des Geschlechtes war der Reichsritter Franz von Sickingen.


Burgspiele Landstuhl - Spielzeit 2011


Das Sickinger Wappen